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Dieses Vorgespräch sowie die damit verbundene körperliche Untersuchung und die Anordnung von vorbereitenden Medikamenten nennen wir vereinfachend "Prämedikation" oder besser "präoperative Visite". Für den reibungslosen Ablauf ist es wünschenswert, wenn Sie den Anästhesie-Fragebogen vor dem Gespräch mit Ihrem Narkosearzt lesen und ausfüllen. |
Kein medizinischer Eingriff ist völlig frei von Risiken! Art und Schwere von Begleiterkrankungen und die Größe der durchgeführten Operation bestimmen dabei in erster Linie das Risiko. Man kann jedoch durchaus behaupten, dass aufgrund der Entwicklung neuer Medikamente und wesentlich besserer Überwachungsmethoden die Anästhesie heute so sicher wie nie zuvor geworden ist. Auch Sie selbst können dazu betragen, das Risiko zu minimieren, wenn Sie ein paar Regeln beachten.
Verhaltensregeln:
- Mindestens sechs Stunden vor der Narkose nichts mehr essen und trinken. Dies gilt auch für das Rauchen, da hier die Mehrproduktion von Magensaft die Gefahr des Erbrechens erhöht. Ein Schluck Wasser für die Morgenmedikation ist kein Problem.
- Welche Ihrer Medikamente Sie morgens einnehmen können, sprechen Sie bitte vorher mit ihrem Narkosearzt ab.
- Legen Sie bitte kein Make up auf und lackieren Sie sich auch nicht die Fingernägel.
- Ihren Zahnersatz, Brille, Kontaktlinsen, Hörgerät oder Schmuck lassen Sie besser auf der Station zurück.
- Berücksichtigen Sie bitte bei ambulanten Eingriffen, dass Sie 24 Stunden nach einer Narkose oder örtlichen Betäubung nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen und wegen eventueller Beeinträchtigung des Urteilsvermögens nur eingeschränkt geschäftsfähig sind. Lassen Sie sich bitte nach dem Eingriff von einer Begleitperson nach Hause bringen.

